Ich liebe gutes Essen und Trinken. Mir ist aber auch wichtig, dass meine Gelüste nicht auf Kosten von anderen Menschen, Tieren oder der Umwelt gehen.
Von meiner letzten Reise in den Oman weiss ich aber, dass Labels wie Bio, Demeter und dergleichen im Land quasi nichtexistent sind. Und an Weltmarken wie Nestlé führt auch in der entlegensten Wüste kein Weg vorbei. Es sei denn, man verzichtet heldenhaft auf seinen Morgenkaffee. Zu diesen Menschen gehöre ich nicht. Kommt hinzu, dass ich mit meinem Flug in den Oman meinem Fussabdruck sowieso ruiniert habe.
Ausserdem ich bin fest entschlossen, diese Reise in vollen Zügen zu geniessen und mich zwei Wochen lang richtig zu entspannen. Kein Stress, auch kein Ernährungsstress. Darum werfe ich bereits am Flughafen Zürich meine Vorsätze über Bord. Erste (Un)Tat: Ein Riesenbecher Kaffee von Starbucks am Gate im Flughafen Zürich.
